Holzfan
August 16, 2010
Als Kind konnte ich nicht ahnen, was sich einmal aus der kleinen Holzwerkstatt meines Großvaters entwickeln würde. Er war eigentlich Angestellter bei einer Elektronikfirma, liebte aber die Holzarbeiten als Ausgleich. Er hobelte und schnitzte, wann immer er Zeit dafür fand. Anfangs verschenkte er seine Arbeiten meistens an Freunde und Verwandte, vor allem zu besonderen Anlässen. Da seine Werke die Aufmerksamkeit auch der Gäste der Beschenkten auf sich zogen, kam es immer häufiger zu direkten Nachfragen und Aufträgen. So fertigte er dann auch schon mal einen Naturholztisch oder ein Naturholz Bett mit sehr individuellen Verzierungen.
Ich liebte es von klein auf, im dabei zuzuschauen und später auch zu helfen. Der Geruch von frischem Holz sorgt bei mir heute noch für eine positive Stimmung. Mein Großvater hätte irgendwann gut und gern von seinen Aufträgen leben können, aber seinen sicheren Job wollte er dafür nicht aufgeben. Er wollte die Holzarbeiten machen, weil er Spaß daran hat und nicht, weil er es muss, um den Lebensunterhalt für sich und seine Familie zu verdienen. Da ich mich als recht talentiert erwies, konnte ich ihn auch bald schon tatkräftig unterstützen, wenn es um die Herstellung der Naturholz Möbel ging.
Nach meinem Betriebswirtschaftsstudium hatte ich die Idee, ein Naturholz Möbel Geschäft aufzumachen, auf dem Hof meines Großvaters. Natürlich konnten wir nicht alle Sachen selber bauen, aber die Werkstatt wurde in das Geschäft integriert. Auch wollte ich ja eine breite Produktpalette anbieten, die auch Natur Latexmatratzen, Teppich Theko oder auch mal einen FSC Tisch umfasst. Bei Teppich Theko handelt es sich um einen hochwertigen handgeknüpften indischen Teppich, den ich mit ins Programm nahm, nachdem einige Kunden speziell dieses Produkt nachgefragt haben.
Ein schöner Strauch tut es auch
August 5, 2010
Warum soll ich mir manche Sachen kompliziert machen, wenn es auch einfach geht? Das Leben an sich ist doch schon kompliziert genug, also muss man das nicht noch auf diverse Lebenslagen ausbreiten. Das beste Beispiel dafür ist mein Garten.
Jeder, der einen Garten besitzt weiß, dass man zwar sehr viele Träume und Vorstellungen hat, wie der Garten einmal aussehen soll, aber in den meisten Fällen hapert es entweder am Geldbeutel oder an der Zeit. Wenn man, so wie ich berufstätig ist, verbindet man auch ganz andere Grundsätze mit dem Garten. Die einen haben den ganzen Tag lang Zeit und können werkeln und schaffen, wie sie lustig sind. Ich hingegen möchte mich in meinem Garten ausruhen und entspannen können. Wenn ich dabei noch vor den Blicken meiner Nachbarn geschützt bin, reicht mir das vollkommen.
Da ging es schon los. Was nehme ich als Blickschutz? So ein Holzzaun sieht eigentlich nur dann schön aus, wenn er nicht zu hoch ist, alles andere wirkt dann schon fast so, als würde man sich abschotten wollen. Ich finde auch Zypressen oder Thuja Lebensbäume sehr schön, aber zum einen brauchen die eine ganze Weile, bis sie hoch genug sind und zum anderen habe ich dann die Sorge, dass alles ganz duster wird, da sie ja sehr dicht wachsen. Also habe ich mich für ein Mittelding entschieden – ich habe mir Strauchrosen gepflanzt. Diese wachsen nicht nur sehr schnell, durch ihre üppige Blütenpracht und das dichte grün, halten sie im Sommer allzu aufdringliche Blicke fern, ohne dabei zu aufdringlich zu wirken. Strauchrosen sind einfach nur schön.


